
Eines der populärsten Konzepte zu Daten-Prinzipien sind die FAIR Data Principles. Diese werden u. a. im Strategie-Papier „Fortschritt durch Datennutzung: Strategie für mehr und bessere Daten für neue, effektive und zukunftsweisende Datennutzung“ der Bundesregierung genannt.
FAIR steht für:
- Findable (auffindbar)
- Accessible (zugänglich)
- Interoperable (interoperabel)
- Reusable (wiederverwendbar)
Ursprünglich wurden die FAIR Data Prinzipien für Forschungsdaten definiert. Denn möchte man Studien nachvollziehen und prüfen können, kann man das am besten tun, in dem man einen Blick auf die Originaldaten wirft.
Ich denke, die FAIR Data Prinzipen lassen sich, zumindest teilweise, auch auf Unternehmensdaten anwenden. Gerade im Bereich Business Intelligence und (Predictive) Analytics ist der Zugriff auf die Originaldaten unerlässlich.
Die FAIR-Prinzipien adressieren dabei das Management der Daten. Die Frage nach der Verantwortung über die Daten oder rechtssicherer Umgang von Daten adressieren sie (primär) nicht. Wer also nach Data Governance Prinzipien sucht, kann die FAIR Prinzipien noch durch weitere sinnvolle Prinzipien ergänzen.
Mehr zu den FAIR Data Prinzipien gibt es hier: http://go-fair.org/fair-principles/